Die chinesische Schrift stellt jeden, der zu einem tieferen Verstandnis alterer chinesischer Sprachkunstwerke gelangen will, vor ein fundamentales Problem: als Begriffsschrift, die sie im wesentlichen ist, verhullt sie mit den alten Lautungen auch die beabsichtigten akustischen Wirkungen in geformter Sprache.
Die vorliegende Untersuchung versucht, durch die Anwendung der Rekonstruktionen der mittelchinesischen Lautungen nach B. Karlgren und des 8-Ton-Systems nach U. Unger die von der Schrift gesetzten Grenzen zu sprengen und am Beispiel der Gedichte des Luh Ki (26l-303) exemplarisch zu verdeutlichen, da und in welcher Weise der Kunstwille von den in der Sprache liegenden Moglichkeiten - insbesondere der Tonalitat - Gebrauch gemacht hat.
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