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Norli Bokhandel

Der «2+4»-Vertrag Und Das Selbstbestimmungsrecht Der Voelker

1997, Heftet, Tysk

1 069,-

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Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Vertreibung der Deutschen wurden die Oder-Neiße-Gebiete von Polen und der Sowjetunion annektiert. Ein rechtsgültiger Gebietserwerb fand jedoch bis zum «2+4»-Vertrag nicht statt. Erst mit den gebietsbezogenen Regelungen dieses Vertragswerkes verlor der deutsche Staat die territoriale Souveränität über die Ostgebiete. Der Autor vertritt die Ansicht, daß die Grenzregelung gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker verstößt. Zwar wurde kein völkerrechtswidriger Zwang ausgeübt. Es bestand aber eine Pflicht zur Beteiligung der unmittelbar von dem Gebietswechsel betroffenen Bevölkerung. Der Verstoß gegen die plebiszitäre Variante des Selbstbestimmungsrechts kann durch andere Ausprägungen wie Volksgruppenrechte und das Recht auf die Heimat kompensiert werden.

Produktegenskaper

  • Forfatter

  • Bidragsyter

    Reinhard Muller (Forfatter) ; Reinhard Muller (Redaktør)
  • Forlag/utgiver

    Peter Lang AG
  • Format

    Heftet
  • Språk

    Tysk
  • Utgivelsesår

    1997
  • Antall sider

    352
  • Serienavn

    Schriften Zum Staats- Und Voelkerrecht
  • Varenummer

    9783631312841

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