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«Gott meint die Welt keineswegs woertlich» - Zum Gleichnisbegriff in Robert Musils Roman «Der Mann ohne Eigenschaften»

1984, Heftet, Tysk

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Die vom Verfasser in den Titel der Arbeit gestellte Bemerkung, dass «Gott die Welt keineswegs wortlich» meine, stammt aus dem Zentrum des Musilschen Denkens. Auf die Frage, was diese nicht wortlich gemeinte Welt eigentlich sei, antwortet Musil: Sie ist ein Gleichnis. Der «eigenschaftslose» Held des Romans versucht, den wahrgenommenen metaphysischen Sinnverlust durch ein Denken und Sein im Gleichnis, dessen Bedeutung in der Schwebe bleibt, aufzufangen. Im asthetischen und existenziellen Phanomen «Gleichnis» verbindet sich rationalistische Lebenshaltung mit mystischer Epiphanie. Der angestrebte «andere Zustand» wird als punktuelles Gelingen eines Daseins im Gleichnis begriffen.

Produktegenskaper

  • Forfatter

  • Bidragsyter

    Wicht Gerard Wicht (Forfatter)
  • Forlag/utgiver

    SD Books
  • Format

    Heftet
  • Språk

    Tysk
  • Utgivelsesår

    1984
  • EAN

    9783261034397

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